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Alles zum Golden Retriever

Aussehen, Wesen, Charakter: Alles, was Du über Golden Retriever wissen musst.

Der Golden Retriever ist der perfekte Familienhund. (Foto: pixabay.com/JACLOU-DL)

Der Golden Retriever ist eine der beliebtesten Hunderassen in Deutschland. Und unter uns: Das ist kein Wunder. Sein Aussehen, das goldene Fell, die liebenswerte Art und angeborene Intelligenz machen den Goldie einfach zu einem perfekten Familienhund.

Der offizielle Rassestandard

Offiziell gehört der Golden Retriever, der ursprünglich aus Großbritannien stammt, zu den mittelgroßen Hunderassen und ist von der FCI anerkannt. Er wurde ursprünglich für die Jagd gezüchtet.

Laut dem internationalen Rassestandard, sollen die Hunde einen harmonischen Körperbau sowie glattes oder welliges Fell besitzen. Farblich ist dabei „jede Schattierung von Gold oder cremefarben“ erlaubt. Darüber hinaus sollen Golden lebhaft und kraftvoll sein, freundlich, liebenswürdig und zutraulich.

Wie ist der Charakter eines Golden Retriever?

Und damit sind wir auch direkt beim Charakter dieser Hunderasse: Diese Hunde sind in der Regel freundlich, aufgeschlossen, neugierig, aufmerksam, ausgeglichen und unfassbar liebenswert. Jeder, der jemals einen Golden getroffen hat, kann das bestätigen.

Typisch Golden Retriever: immer mittendrin. (Foto: pixabay.com/aganyga)

Darüber hinaus sind Golden Retriever sehr anhänglich, wollen gerne an allem teilhaben – egal ob Du gerade Essen zubereitest, auf die Toilette gehst oder aufs Sofa.

Dank seines unfassbar ausgeprägten „will to please“ will der Golden Retriever seinem Rudel-Führer (also Dir) gefallen und ist dadurch in der Regel leichtführig und anpassungsfähig. Und ganz nebenbei auch der perfekte Anfänger-Hund.

Aber aufgepasst! Golden Retriever sind Staubsauger

Klingt blöd, aber das wirst Du als Halter bald sicher selbst feststellen: Golden Retriever haben einen wirklich großen Appetit – und fressen alles, was sie kriegen können. Du musst deshalb von Anfang an darauf achten, dass Dein Golden nicht zu viel frisst (und vor allem, dass er das Kommando „Aus!“ schnell lernt).

Das wäre gerade in der Wachstumsphase ein Problem, weil Dein Welpe zu schnell wächst (und das wirkt sich negativ auf die Knochen aus). Achte bei dem Trocken- oder Nassfutter für Deinen Welpen und auch Deinen ausgewachsenen Golden Retriever auf die Mengen-Empfehlungen der Hundefutter*-Hersteller. Und nicht vergessen: Die Leckerlis gehören zu der Gesamt-Futtermenge dazu!

Golden Retriever brauchen vor allem viel Bewegung

Golden gehören zu den mittelgroßen Hunden – alleine das bedeutet: Diese Hunde brauchen viel Bewegung. Wenn Du dann auch noch bedenkst, dass sie ursprünglich als Jagd-Hunde gezüchtet wurden, wird klar: Golden Retriever wollen beschäftigt werden.

Dein Hund wird es lieben, wenn er rennen, schwimmen oder kopfmäßig herausgefordert wird. Selbst viel Auslauf (Wichtig: Bloß nicht immer die selbe Route laufen, das langweilt Deinen Hund schnell!) lastet Deinen Golden nicht komplett aus.

Golden Retriever sind bewegungsfreudige Wasser-Ratten. (Foto: pixabay.com/Michbai)

Ein Golden Retriever ist nicht für die Couch und Wohnung geboren – sondern braucht Beschäftigung. Das geht wunderbar mit Agility oder Hundesport im Allgemeinen.

Und kleiner Fun-Fact: Als Wachhund sind diese Hunde übrigens ungeeignet – statt Einbrecher in die Flucht zu schlagen, würde sie sich über den Besuch freuen und mit wedelndem Schwanz begrüßen…

Typische Krankheiten des Golden Retriever

Keine Frage: Über Krankheiten spricht niemand gerne. Aber es ist gut zu wissen, was die typischen Krankheiten des eigenen Hundes sind. Dazu gehören die Ellenbogendysplasie (ED) und Hüftgelenksdysplasie (HD).

Beide Krankheiten sind typisch für große Hunde – und damit leider auch für Golden Retriever. Hinzu kommen bei dieser Rasse auch vermehrt Augenkrankheiten wie Grauer Star oder Netzhaut-Rückbildung, Epilepsie und Herzfehler.

Laut aktuellen Studien haben Golden Retriever seit den 70er-Jahren vermehrt mit Krebs zu kämpfen: Demnach sterben inzwischen rund 40 Prozent aller Golden Retriever in Europa an den Folgen von Knochenkrebs, Blutkrebs oder Lymphgewebs-Tumoren.

Die Lebenserwartung von Golden Retrievern

Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Golden Retriever liegt bei zehn bis 14 Jahren, viele werden bis zu 16 Jahre alt. Aber alleine das Regel-Lebensalter ist für einen Rassehund dieser Größe und Gewichtsklasse im Vergleich ziemlich hoch.


 

Ein Golden Retriever (Foto: pixabay.com/ToNic-Pics)

Golden Retriever: Alles Fakten im Überblick

Herkunft: Großbritannien
Lebenserwartung:
10 bis 14 Jahre
Temperament: zuverlässig, intelligent, freundlich, lebhaft, zutraulich
Größe/Gewicht: 56-61cm/30-34kg (Rüden) bzw. 51-56cm/24-30kg (Hündinnen)
Fell-Farbe: mittellang, glatt oder wellig, gold- oder cremefarben
Typische Krankheiten: Ellenbogendysplasie (ED), Hüftgelenksdysplasie (HD), Augenkrankheiten, Epilepsie, Herzfehler, Knochenkrebs, Blutkrebs und Lymphom

Mehr dazu im Artikel „Der internationale Rasse-Standard für Golden Retriever“.

 

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